Osterwede - Der Modellbahnblog von Carsten Blanke. Tests - Bauberichte - Bautagebuch
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Es fließt das Heck | 05. Oktober 2021
Wenn ich irgendwo "Passat" höre, dann denke ich nicht nur an den x-ten Familienkombi in unserer Einfahrt, sondern auch an den Reigen an Fahrzeugen, die schon meine Großeltern durch die Lande bewegten. U.a. gehörte da in den frühen 1980er Jahren ein Passat B1 ("Facelift" - ich glaube, das Wort kannte man damals noch gar nicht) dazu, allerdings in weinrot.
Ein Kurzbesuch beim Händler am Ort bescherte mir nun diesen silbernen Fließheck-Passat, der nach erfolgter Anmeldung seinen Platz in Osterwede-Süd einnehmen wird.

 
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Spätsommer-Zusammenfassung | 27. September 2021
Ich ertappe mich in letzter Zeit immer öfter dabei, Produkte Sonneberger Ursprungs in die Sammlung aufzunehmen. Seit ein paar Tagen befinden sich somit die Neuauflage der Piko-V160-Vorserie und eine Piko-V160 selbst im Osterweder Fahrzeugpark. Auch wenn sie nicht unbedingt in meinen Kleinbahn-Fokus passen, bin ich dennoch so von Finish und Fahreigenschaften so überzeugt, dass ich mich nur schwer zurückhalten konnte. Mich stört nicht mal der Epochenmix.


Von links: Brawa V160 137, Piko V160 064, Piko 216 010-9

Kamen die genannten Maschinen jeweils von Versandhändlern, habe ich in den letzten Wochen tatsächlich einmal wieder in der Bucht gewildert. Und mir wurde schlagartig bewusst, warum ich so lange darauf verzichtet habe:
Die wenigen Privatverkäufer, die noch dort sind, geben die Auktions- und Abrechnungsgebühren in Form von fast 100%iger Erhöhung der Versandkosten an den Käufer weiter. So zahlt man z.B. für ein 5€-DHL-Päckchen schon mal 9€. Dann lässt man Auktionen bei (in meinem Fall) 120€ starten, bietet aber auch „Sofort kaufen“ für 120€ an, lehnt jedoch Preisvorschläge von nur wenigen Cent unter 120€ mit frechem Kommentar ab. Klarer Fall, oder?
Ich habe es trotzdem getan und wurde mit muffiger und vergilbter Verpackung entlohnt. Wenigstens ist der erworbene Liliput VT25 frei von jeglichem Schmodder und nahezu neuwertig - mehr hat man wohl nicht zu wollen.


Ein ehemals weißes Küchentuch.
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Umfeld | 26. August 2021
Im letzten Jahr habe ich schon einmal eine Panorama-Aufnahme meines Modellbahn-Büros gezeigt. Dies hält viele Leserinnen und Leser jedoch nicht davon ab zu fragen, ob das tatsächlich schon alles sei. Da ich mein Büro nach weit über einem Jahr Homeoffice mal wieder umgestaltet und mit einem hohenverstellbaren Schreibtisch „ergonomischer“ hergerichtet habe, kommt hier also mal wieder eine frische Aufnahme, mit der für uns wesentlichen Thematik...


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Einblick/Ausblick | 25. August 2021
Der Sommer fordert nun mal viel Zeit an der frischen Luft und etwas weniger an der Modellbahn. Nun werden die Abende jedoch kühler und man findet sich kurz vor der Heia-Zeit in verschiedenen Betriebssituationen wieder, wie die folgenden Bilder dokumentieren sollen.
Wie geht's weiter? In der bevorstehenden Modellbahn-Saison wird die neue Anlage weiter mit Details versehen, und auch das Raiffeisen-Gebäude, welches eine zentrale Rolle im Betrieb einnehmen soll, muss noch geplant und gebaut werden.


Hier wartet der schwere Wumag am Wochenende auf seinen nächsten Einsatz...


...als letzter Zug des Tages in der Abendsonne am Bahnhof.



Eine meiner neuen Lieblingsperspektiven: der Lokschuppen mit dem dahinterliegenden Gleis zum (gedachten) Torfwerk.
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Print | 14. Juli 2021
Eisenbahn- und Modellbahn-Zeitschriften – eine meiner kleinen Hasslieben. Zum einen begleiten sie mich seit ungefähr Mitte der 1990er Jahre, haben maßgeblich zu meinem Tun beigetragen und sind nach wie vor die „Einschlaflektüre“ und Urlaubsbeschäftigung schlechthin. Zum anderen sind sie ausgelesen jedoch auch ein voluminöser Dachboden-Vollsteller und Kostenfaktor. Aus dem Grund habe ich mir verschiedene Zeitschriften auf DVD zugelegt und konnte ohne schlechtes Gewissen die ersten physischen Exemplare im Freundeskreis verschenken.
Aktuell ist der vorgesehene Platz auf dem Dachboden wieder gefüllt und ich ertappe mich dabei, die Zeitschriften immer öfter nur noch durchzublättern, wichtige Themen mit dem Skalpell zu amputieren und sie dann beiseite zu legen. Zum einen liegt dies an einer gewissen Sättigung bei verschiedenen Themen, zum anderen an diversen Wiederholungen und Qualitätseinbußen. Letztere Argumente werden wohl dazu führen, dass ich mich zumindest vom Miniaturbahn-Marktführer verabschieden werde. Sagt, wenn mal wieder was Wichtiges drin steht…


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Der Sechsachser-Fluch | 01. Juli 2021
Das Jahr 2010 war ein hartes Modellbahn-Jahr für mich. In dieser Zeit etablierte sich bei mir der „Sechsachser-Fluch“. Da es dafür noch keine eigene Kategorie bei Wikipedia zu geben scheint, werde ich anhand einiger Beispiele erläutern, was es damit auf sich hat.
Nach vielen Jahren glücklichen Kleinbahn-Betriebs auf der Modellbahn, da fühlte ich mich zu größerem berufen und ergatterte eine V320, in Form des Hersfelder Großdiesels „V30“. Die Freude währte nicht lange, denn schon bald reiften die Drehgestelle zur Zink-verpesteten Banane heran und der Hersteller musste sich zu einer langwierigen Reparatur nötigen lassen.
Weiterhin frohen Mutes griff ich bei zwei weiteren Sechsachsern – diesmal dänischer Provinienz - zu, die in einem Modellbau-Forum als Pärchen angeboten wurden. Die Modelle kamen und sorgten für Ernüchterung. Die zwei als „neuwertig“ angebotenen Nohab-Maschinen der Baureihen Mz und My kamen mit herausgerissenem Decoder und ohne Anbauteile des Unterbodens. Der Verkäufer sorgte für Ersatz und ich hatte doch noch eine gewisse Zeit Freude an den Modellen, bis ich sie wieder dem freien Markt zuführte. Kleinbahner, bleib‘ bei deinen Kleinbahnen!
Das tat ich auch. Doch was soll man tun, wenn auch die Kleinbahnen schöne Sechsachser im Programm hatten? Vorbestellen – klar. Und schon zwei Jahre später hielt ich eine Deutz DG2000CCM in den Händen. Treue Leser meines Blogs wissen: für über 600€ gab es einen Bananenrahmen und hängende Drehgestelle. Nur der schnelle Umtausch beim Vertrauenshändler machte mich wieder froh.
Im darauffolgenden Jahr packten mich doch wieder dänische Gefühle und ich ersteigerte für einen guten Preis eine Nohab-My in Österreich, die leider mit einem wild gesprengten Gehäuse hier eintraf – der bekannte Brösel-Kunststoff in Reinform. Immerhin konnte ich daran meine Klebe-, Lackier- und Patinier-Künste perfektionieren. Die Maschine gehört – trotz Fluch – noch heute zu meinen Favoriten in der Dänemark-Ecke meines Lagers.
Wähnte ich den Fluch unter Kontrolle, traf es mich just auf den Tag fast 10 Jahre später erneut - und ich mache es kurz: Wieder DSB, wieder eine Roco-Mz, angeschlagen und gerupft.
Und hiermit frage ich den geneigten Leser: Wie viele Sechsachser muss man eigentlich kaufen, um den Fluch zu besänftigen? Ich werde mich weiter ins Experiment stürzen, damit ihr es nicht müsst. ;)
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Einkaufszettel | 28. Juni 2021
Gut, man merkt es an der Beitragsfrequenz: der Sommer schlägt zu und die Bastellust hält sich in Grenzen. Somit habe ich erstmal meinen Bastelplatz im Büro abgebaut, bin dabei über meine ewige Einkaufsliste gefallen. Und das ist etwas, was man auch auf der Terrasse machen kann. Für einen schmalen Taler gesellt sich nun eine weitere V200 zum Bestand. Die 220 025-1 ist mit ihrem invertierten DB-Keks ein damals gern gesehener Gast an der Unterelbe, und damit zwischen Cuxhaven und Stade z.B.
Nun ist sie auch in Osterwede-Süd beheimatet, hat aber bis zum Betriebseinsatz noch ein paar Umbauten vor sich. Mehr dazu später.
Auch über weitere Neuzugänge werde ich erst in den kommenden Tagen berichten.


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Waschtag | 17. Juni 2021
Ich habe gute Erfahrungen mit der Haltbarkeit der MiniNatur-Filigranbüsche gemacht. Jetzt kommt eine Erfahrung hinzu: die Teile halten auch Handwäsche aus! Jetzt kann ich sie frisch entstaubt von der alten auf die neue Anlage pflanzen.


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7:09 Uhr nach Grasberg | 17. Mai 2021
Da blättere ich nichtsahnend durchs Internet und stoplere in Brekinas Mai-Neuheiten über meinen alten Schulbus der EVB. Herrlich! Keine Frage, dass dieser MB O307 auch den Weg auf meine Anlage finden muss. Fast vier Jahre lang bin ich mit diesem Bus unter der Liniennummer 316 zu Schule nach Grasberg gefahren, wo dieser dann zur 166 von und nach Zeven wurde.
Super, dass die heutige Drucktechnik auch solche Modell-Exoten ermöglicht!


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Belauben | 16. Mai 2021
Wie bereits angekündigt, habe ich heute die Heki-Pappeln mit frischem Noch-Laub versehen. Eine Umfrage im Familienkreis förterte zwar die Meinung zu Tage, dass dies nicht notwendig sei - für mich aber schon. Insgesamt passen die preiswerten Bäume (ca. 10€ für vier kleine oder drei größere) so besser in die bereits gestaltete Landschaft und wirken hochwertiger. Hier mal ein Foto vom heutigen Arbeitsergebnis.


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Die Bäume schlagen aus | 02. Mai 2021
Der Mai ist da und ich begebe mich an die letzten Baum-Arbeiten auf den neuen Segmenten. Die Heki-Pappeln sind eine gute Ausgangsbasis, wenn man nur noch wenig Hand anlegen möchte. Von mir bekommen sie in den nächsten Tagen noch eine Schicht Laub von Noch in der Farbe Mittelgrün. Gepflanzt werden sie später am hinteren, rechten Anlagenrand, auf der Höhe des Lokschuppens.


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Fortschritt | 07. April 2021
Die Ostertage waren wettertechnisch dann doch genauso, wie man sich das im April vorstellen darf: Sonne, Regen, Schnee und Hagel. Also habe ich mich in den Abendstunden immer wieder an die Modellbahn gehockt und die ersten grünen Fasern in den Leim geschossen. Der rechte Anlagen-Teil und das Kurvensegment ist nun mit einer Schicht aus Silhouette "Früh-Herbst" überzogen. Der Bahnhof-Teil folgt in diesen Tagen. Parallel dazu ist der Lokschuppen fertig und ein Kohlebansen-Fragment ebenso.



Auf Instagram, wo ich den Bau fast Live gestreamt habe (klingt das nicht hip? :D) wurde bereits angemerkt, dass die Grünflächen viel zu Harmonisch seien. Stimmt. Das hat den einfachen Grund, dass ich jetzt nur einmal einen gewissen Grund in die Anlage bringen möchte und damit dann den "dreckigen Teil" abschließen kann. Viele Feinheiten, wie Büsche, Sträucher etc, die folgen dann in aller Ruhe in den nächsten Wochen, wenn die Anlage wieder komplett montiert und fahrbereit ist. Ich kann es kaum noch abwarten!
Noch ein wenig warten muss aber weiterhin das Gebäude des Landhandels, für das ich noch ein wenig mehr Inspiration benötige...


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Bastelalarm! | 22. März 2021
Beim Blick durch den Blog hier, da ertappe ich mich immer mal wieder dabei, zurück zu blättern und zu schauen, was heute vor ein paar Jahren auf meiner Modellbahn los war. Aktuell erschreckt mich die Tatsache, dass ich die "neue Anlage" im Rohbau bereits 2017 hier aufgestellt habe und seitdem nicht soviel geschafft habe, wie erhofft. Also mache ich nun Druck!
In den vergangenen Tagen wurde der Lokschuppen fertig gebaut, die Laderampe am Güterschuppen installiert und ein paar Zäune errichtet. Verschiedene Nebengebäude, wie der Hinterhofschuppen von Langmesser, Wellblechschuppen und Trafohäuschen von Hornby wurden installiert oder sie erhielten einen neuen Anstrich und diverse Verfeinerungen.
Und grade jetzt, wo ich diese Zeilen formuliere, macht sich ein fleißiger Onlinehändler auf den Weg durch seine Katakomben um mir weitere Bäume und Büsche zu verpacken und hoffentlich fix auf den Weg zu bringen, eh mein Arbeitseifer sich wieder legt. Solange lasse ich schon mal einen fahren und grüble noch immer über das Erscheinungsbild des Landhandels in der Mitte der Anlage nach...


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I did it again | 13. März 2021
Als vor ein paar Jahren bekannt gemacht wurde, dass die 600er-Reihe des MaK-Baukastens in Form einer OHE-MaK 650D auf den Modellbahnmarkt stürmen würde, habe ich sofort zugeschlagen. Und ich musste wie so mancher Modellbahner feststellen, dass die Fahreigenschaften zwar in Ordnung waren, jedoch auch Luft nach oben ließen. Das sah der Hersteller offenbar genauso, denn er warb in diesen Tagen mit einer kleinen Neuauflage und „neuem Fahrwerk“. Ich habe mich also ins Experiment gestürzt und eine weitere Maschine geordert. Hier die sichtbaren Veränderungen:



Was genau unter dem Deckel verändert wurde, vermag ich nicht zu sagen, denn ich habe keine Ambitionen, die Loks zu öffnen. Folgende Beobachtungen sollten also genügen:
Die im November 2019 ausgelieferte Lok läuft recht ordentlich, jedoch mit einem leichten Kippeln bei höheren Geschwindigkeiten. Die neue Lok meistert dies insgesamt besser und hat auch weniger Sorgen bei der Stromabnahme auf manch fragwürdiger Gleislage. Gut so! Damit revidiere ich meine Äußerung von neulich: "Ich kaufe einfach eine Zweite und die Bessere darf bleiben." Ich werde beide behalten. Wer weiß, wozu’s gut ist…


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Schuppen | 09. März 2021
Wenn man schon von seinen Lesern daran erinnert werden muss, dass der letzte Post bereits zwei Monate her ist (Danke, Jürgen!), dann kann man sich nur noch mit den folgenden Ausreden retten: Homeoffice, Homeschooling, Home-Heuschnupfen. Genug der Entschuldigung. Ich habe einen Lokschuppen gebaut! Jaja, es ist noch immer nicht der lange angekündigte Gnarrenburger-Schuppen-Selbstbau, sondern wiedermal der Auhagen-Lokschuppen. Diesen hatte ich 2006 bereits zweimal erworben, wohl wissend, dass ich spätestens zur Pandemie 2020/21 einen weiteren Bausatz benötigen würde. Und da mich der Selbstbau noch länger von größeren Fortschritten aufhalten würde, muss er also wieder als Platzhalter ran. "Platz" ist übrigens das Stichwort. Dieser Schuppen bietet ausschließlich Maschinen bis 20cm Länge platz, was den meisten meiner Triebwagen natürlich nicht ausreichen wird. Bleibt also nur eine Möglichkeit: verlängern. Kurzerhand schaffte der Dremel an der Rückwand eine profilfreie Ausfahrt, die in einem 10 Zentimeter langen Tunnel münden wird. Dieser wird von außen so stark von Vegetation eingenommen sein, dass er nicht mehr wahrnehmbar sein wird. Zumindest, wenn das alles so klappt, wie geplant. Der Mittelsmoorer Betriebsleiter hat schon darauf hingewiesen, dass die Schuppen ja eigentlich nur nach vorne verlängert gehören, aber dafür ist der Platz zwischen der im Bogen liegenden Bahnhofsausfahrt und der Dachschräge nicht gegeben. Anbei ein Bild aus der Bauphase.


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Rasant | 07. Januar 2021
...ging es 2020 mit den Followern in die Höhe und am letzten Tag des Jahres wurden die 500 Follwer bei Instagram durchbrochen. Ihr verdreht jetzt die Augen, mich freut's, es motiviert und spült viele neue Gäste auf meine kleine Seite. Herzlich wilkommen!
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Frohes neues Jahr! | 01. Januar 2021
Wünsche und Vorsätze, die generell zum Beginn eines neuen Jahres auf dem Tisch liegen, die können sich durchaus schnell in Rauch auflösen. Zumindest, wenn sich der Alltag so darstellt, wie im nun vergangenen Jahr. Für mich heißt das: einfach mal laufen lassen und mit der nötigen Sorgfalt und Verantwortung gesund und munter bleiben. Und das wünsche ich euch ebenfalls!
Wie immer an dieser Stelle habe ich die Beiträge aus 2020 ins Archiv geschoben und die Seite technisch hier und da ein wenig aufpoliert - für den Nutzer hoffentlich unmerklich.
Zwischen den Jahren habe ich tatsächlich geschafft, an der Anlage weiterzubauen. Am Bahnhofsgebäde waren die Fensterbauer aktiv und haben den Bau rechtzeitig vor den kühleren Temperaturen "dicht" bekommen.


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