Osterwede - Der Modellbahnblog von Carsten Blanke. Tests - Bauberichte - Bautagebuch
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Mehr Fortschritt | 12. Juni 2019
Ein milder Pfingstschauer trieb mich in den Aktivismus:
Die Wände des Bahnhofsgebäudes wurden montiert, das Niveau des Bahnsteigs festgelegt und die Ladestraße gepflastert. Nächster Regenschauer: Dachkonstruktion und Erstanstrich Ladestraße. Für weitere, kurze Einblicke lohnt wie immer ein Besuch meines Instagram-Profils.


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Nachlese zur Nachlese | 10. April 2019
In meinem Blogpost „Nachlese“ vom 13. März habe ich darüber berichtet, dass ich mich bezüglich der „noch nicht ganz getroffenen Umsetzung“ der OHE-MaK aus dem Hause Heljan an Lemke gewandt habe. In diesen Tagen bekam ich von dort die Antwort, dass nahezu alle damals genannten Fehler des Handmusters nicht den Weg in die Serie finden werden, sondern das Modell dem Vorbild entspräche. Es ging dabei konkret um die Führung des Abgasrohres, die Form der Fenster, Anzahl und Position der Luftbehälter, die Farbe des Fahrwerkes, die Farbaufteilung des Daches etc.
Nun freue ich mich noch ein wenig mehr über meine Bestellung – die ersten Versionen sind bereits nicht mal mehr vorbestellbar.
Und schon unkt die selbsternannte Fachwelt über die künstliche Verknappung, das Ansticheln der arg gebeutelten Modellbahner, verzichtet auf eine Bestellung beim Vertrauenshändler und damit auf die Sicherheit, sein Modell jemals in den Händen halten zu können. Im Anschluss kann man immer noch über horrende Gebrauchtmarktpreise meckern. Ja, sicher – man kann die Meinung vertreten, dass man nicht blind bestellen sollte, um keinen Mist zu bekommen. Aber warum nicht das Risiko eingehen und dem Hersteller mit seiner Bestellung ermöglichen, sich überhaupt an eine Umsetzung zu machen? Also ich riskiere so etwas. Im Problemfall geht ein faules Ei zurück oder bleibt im Laden. In diesem Sinne und vorab: frohe Ostern!
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Neuauflage des T171 | 23. März 2019
Manchmal bekommen neue oder schon lange geplante Projekte frischen Schwung, wenn man mit Modellbaukollegen darüber spricht. So zum Beispiel der Triebwagen „T171“ der Bremervörde-Osterholzer Eisenbahn, den ich bereits 2008 einmal als Fingerübung für die Airbrush gebaut und ein paar Jahre später wieder verkauft habe. Damals war schon klar, dass ich den Wagen für mich selbst noch einmal angehen möchte und legte mir Piko-Gehäuse und ein PMT-Fahrwerk auf Lager. In diesen Tagen nun kommen neue und gefräste Fenstereinsätze hinzu, die auch erstmal zu den Bauteilen in die Projekte-Kiste wandern. Mal sehen, wie lange ich die Finger noch ruhig halten kann. Ich habe mir nämlich vorgenommen, zuerst die Anlage soweit auszugestalten, dass ich kommende Fahrzeugprojekte dort perfekt in Szene setzen und auch betreiben kann.


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Fortschritt | 14. März 2018
Ok, Fortschritt ist vielleicht etwas hoch gegriffen. Eher ein Zwischenbericht… Wobei das auch zu sehr nach konkreten Resultaten klingt. Ich sag einfach, was seit dem letzten Bericht passiert ist:
Nach dem Austausch der defekten Einfahrweiche in den Fiddleyard habe ich einen schönen Kurzschluss erzeugt, den ich lange Zeit nicht lokalisieren konnte. Kurz vor einer größeren Fluch-Attacke trat ein defekter Polarisierungs-Kippschalter ins Rampenlicht. So kann’s gehen.
Empfangsgebäude und Güterschuppen wurden provisorisch zusammengeheftet und geben schon guten einen Eindruck von der späteren Bahnhofs-Szene. Vis-à-vis befindet sich nun eine Laderampe, deren äußeres „Gerüst“ aus dem 3D-Drucker gefallen ist und nun auf eine Verkleidung mit Beton wartet. Das in den Asphalt eingelassene Gleis am Landhandel wurde ebenfalls mit Abdeckungen aus dem Drucker versehen und wird in den kommenden Wochen angespachtelt. Ich habe längere Zeit mit der Ladestraße am vorderen Anlagenrand zugebracht, da ich mir über die Maße und den Abschluss zur Anlagenkante nicht klar war. Sollte zunächst ein Grünstreifen die Ladestraße von der Anlagenkante trennen, erstreckt sie sich nun doch von der vorderen Kante bis zum Ladegleis. Ein Blick auf die alte Anlage bestätigte: die feine Gestaltung muss immer mindestens eine Kinderhandlänge vom Rand entfernt sein – da kommt eine plane und robuste Ladestraße buchstäblich ganz gelegen.
Ansonsten merke ich, dass ich meinem Motto „Ecken, die nicht durchdacht sind, die sehen hinterher auch so aus“ untreu werde. Es gibt zwar ein Gesamtkonzept, aber die einzelnen Szenen sind zu großen Teilen gestalterisch noch offen. Ich hoffe, das ist kein Nachteil und das Gesamtpaket wird nachher stimmig aussehen.


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Nachlese | 13. März 2019
In den letzten Jahren habe ich an dieser Stelle gerne ein Wort zur Spielwarenmesse in Nürnberg verloren. Und auch in diesem Jahr wird es bei nahezu einem Wort bleiben:
Neben wenigen Kleinigkeiten, die mir gut gefallen haben, liegt mein Hauptaugenmerk auf der von Lemke/Heljan angekündigten MaK 650D – hier besonders natürlich der OHE-Version. Auch wenn die Lehren der Vergangenheit gezeigt haben, niemals die Katze im Sack zu kaufen, oder gar vorzubestellen, konnte ich mir eine frühzeitige Order beim Vertrauenshändler nicht verkneifen. Parallel dazu hoffe ich inständig, dass Lemke/Heljan sich das Vorbild der besagten Maschine noch einmal genau anschaut. Das Messemuster war hier noch mit verschiedenen Fehlern versehen, die hoffentlich nicht den Weg in die Serie finden. Ich schwankte zwischen „Abwarten und andere meckern lassen“, oder „lieber rechtzeitig informieren“. Letzteres tat ich auf dem FB-Auftritt von Lemke. Bis heute unkommentiert. Warten wir also ab.
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Social Media | 24. Januar 2019
Der ein oder andere von Euch ist sicherlich auch bei Instagram unterwegs... Unter instagram.com/osterwede.de gibt es zukünftig - ergänzend zu dieser Seite (!) - kleine Schnappschüsse aus meinem Moba-Alltag, die es vielleicht nicht unbedingt alleine auf diese Homepage geschafft hätten. Für das Anschauen muss man nicht dort angemeldet sein, für das Liken oder Kommentieren allerdings schon... Viel Spaß!
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Finetuning | 08. Januar 2019
Aktuell bin ich gut in Schwung und es kribbelt mir in den Fingern, mit der Ausgestaltung der neuen Segmente zu beginnen. Kurz vor Weihnachten war ich nochmal in der Heide unterwegs und konnte von dem ein oder anderen Gebäude, das ebenfalls den Weg auf die Anlage finden soll, Maße abringen.
Es ist also an der Zeit, den Segmenten den letzten technischen Feinschliff zu verpassen. Verschiedene Weichen erwiesen sich im Probebetrieb, den mein Sohn sehr sorgfältig durchgeführt hat, als zu schwer- oder leichtgängig, weshalb es teilweise zu Entgleisungen von Wagen mit zu „scharfen“ Spurkränzen kam. Hier musste neu justiert und teilweise auch am Lager der Stellstangen unter der Anlage nachgearbeitet werden. Natürlich wies die Einfahrt des Fiddleyards die größten Probleme auf: es handelte sich um eine gebraucht erworbene Weiche älterer Produktion, die anscheinend von vornherein leicht verzogen war und sich nur widerwillig bedienen ließ.
Und – nochmal „natürlich“ – habe ich beim Gleisbau nicht darauf geachtet und genau dieses Stück an sensibler Position eingesetzt. Danke, liebes Vergangenheits-Ich!
Als beim Korrekturversuch zunächst die elektrischen Anschlüsse versagten, die Zungen einfach nicht in den Führungen blieben und dann noch aus der Stellstange brachen, hatte ich die Faxen dicke. Eine neue Weiche muss her. Im Bereich des zukünftigen Empfangsgebäudes musste ich die analoge Stromversorgung anpassen, um auch bei am Bahnsteig stromlos abgestellten Zügen noch korrekt im Bahnhofsvorfeld umlaufen zu können. Und wiedermal zeigt sich, dass der Praxistest durch nichts zu ersetzen ist – auch nicht mit einem Durchspielen von sämtlichen Betriebsmöglichkeiten am Schreibtisch oder PC.
Wenn nun alles sitzt und die Einfahrt des Fiddles wieder möglich ist, dann beginnt aber wirklich die Gestaltung.
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(c) www.osterwede.de | 2019