Osterwede - Der Modellbahnblog von Carsten Blanke. Tests - Bauberichte - Bautagebuch
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Angestaubt | 24. September 2020
Das nachfolgende Bild des Fiddleyards offenbart verschiedene Tatsachen:
Zum einen hat mich mein Sohn in einen Neukauf getrieben. Die DR Baureihe 110 hat er als 199er "Harzkamel" in Wernigerode gesehen und war nun versessen auf eine entsprechende Version für unsere Modellbahn. Da kommt Rocos Neuauflage, wenn auch mit allen bekannten Stärken und Schwächen, grade recht und wurde in den Fuhrpark einsortiert. Mir passt das insofern in den Kram, als dass ich im Sommer u.a. live und in Buchform im Nord-Osten der Republik unterwegs war - das gefiel mir sehr. Die nächste Tatsache ist die dicke Staubschicht, die die Anlage zur Zeit überzieht und einen sicheren Betrieb des Neuerwerbs unterbindet. Das gilt es in diesen Tagen dringend zu ändern. Und ich baue fest darauf, dass der Spaß dann erst beginnt...


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So. | 31. August 2020
Der Blick aus dem Fenster offenbart, dass der Sommer langsam an Schwung verliert. Ich ertappe mit nun wieder öfter, den Blick über die Holzwüste im Hintergrund schweifen zu lassen fühle dabei schon einen aufkommenden Arbeitsanfall. Dranbleiben, Freunde!
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Arbeit zieht Arbeit nach sich | 10. Juli 2020
Wie so Mancher in diesen Monaten, sitze auch ich im Homeoffice und gehe dort dem üblichen Broterwerb nach. Und immer wieder lädt hier die Mittagspause dazu ein, den Bürostuhl zu drehen und den Blick über die Modellbahn-Baustelle schweifen zu lassen. Hatte ich doch erst neulich dabei die verrückte Idee, die noch nicht fertiggestellte Anlage schon jetzt durch ein Kurvensegment bis auf die Fensterbank zu ergänzen und damit einmal komplett an der Wand entlang zu führen.
Aber kommen wir zum Titel des heutigen Beitrags, den ich wie folgt mit Leben fülle:
Die Heimarbeit dieser Tage geht mir durchaus flinker und komfortabler von der Hand, wenn ich zwei Bildschirme im Zugriff habe - eine Begebenheit, die ich schon lange vermisse. So löste ein Schnäppchen-Angebot bei mir zunächst Schnappatmung und dann ein Zuschnappen aus. Es folgte ein Umstellen der Modellbahn- und Werkzeugschränke, Versetzen des Schreibtisches und die Montage der Monitore an die Wand. Vorher wurde natürlich die ganze Bude einmal frisch gestrichen und der zukünftigen Modellbahnhintergrund schon einmal in grüner Himmel-Farbe abgesetzt. Fertig.
Moment… Grün? Ja, sowas passiert, wenn man zum Abtönen eine Abtönfarbe ‚Taubenblau‘ erwischt und die unter freiem Himmel abmischt. Einen ganzen Tag habe ich mir das Ergebnis angesehen und kam zum Schluss: Passt nicht. Gleich nach Feierabend wurde im Raum erneut Platz geschaffen, abgeklebt und ein helles Blau an die Wand gebracht. Nun bin ich zufrieden. Die Umgestaltung hat nicht nur für einen ergonomischeren Arbeitsplatz gesorgt – der Betriebsarzt schnalzt bereits mit der Zunge vor Freude - nein, die gesamte Raumausnutzung ist so viel besser.
Aber leider komme ich nun mit der Modellbahn erstmal nicht mehr vom Fiddleyard in Richtung Fenster. Ich denke jedoch, die andauernde „Lage“ wird noch weiteren Raum für verrückte Ideen bieten. Vielleicht sogar – ganz verrückt – mal wieder an der Bahn selber weiterbauen?


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Lesetipp | 21. Juni 2020
Aus dem Bilderfundus von Reinhard Todt berichtet dieser Tage Ludger Kenning in der aktuellen VGB-Publikation. In meinen Augen eine wunderschöne erste Zusammenfassung seiner Straßen- und Privatbahn-Arbeiten "Von Nordfriesland bis in die Lüneburger Heide". Beim Themenbereich der Bremervörde-Osterholzer Eisenbahn finden sich auch eine Handvoll Worte u.a. aus meiner Feder. Früher gab es immer noch einmal ein Belegexemplar, doch in Krisenzeiten unterstützt man die Verlage gerne mit knappen 50€.
Mein "fragendes Gefühl" beim Zuklappen der Lektüre: Wenn dem Autor schon selbst auffällt, dass das Archiv des in Rede stehenden Künstlers Lücken aufweist - warum müssen dann bei gefühlt 60% der gezeigten Aufnahmen zwingend andere Fotografen und Archive aushelfen?


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Ohne Socken | 12. Mai 2020
Im März berichtete ich von abfallenden Haftreifen bei verschiedenen ER20 und V80-Maschinen eines einzelnen Herstellers. Die besagten vier Maschinen wurden an der Rampe und am Güterschuppen in Osterwede-Süd abgestellt, um in die Werkstatt überstellt zu werden.



Inspiriert von der Abendsonne wurden die Arbeiten noch am selben Abend zur vollsten Zufriedenheit abgeschlossen und die Maschinen konnten mit frischen Achsen und ohne Haftreifen die Rückreise antreten - wenn auch erstmal wieder in die Schachtel. ;)


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Danke! | 11. Mai 2020
Seit Januar 2019 poste ich immer mal wieder auch Aufnahmen meiner Modellbahnaktionen auch auf Instagram. Bald steht der Durchbruch der 300-Abonnenten-Marke an und ich möchte nicht versäumen, mich dafür auch hier zu bedanken. Ich weiß, dass 300 Folgende in den sozialen Medien heutzutage gar nichts sind, aber ich sehe dort immer wieder viele bekannte Gesichter, die genau beobachten, was man macht und die auch gerne ihre zwei Cent dazu beitragen. So macht das Freude!
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Lostplace "Kilometer 41" | 06. Mai 2020
Im Sommer 2009 erstand aus der Not heraus ein 1,30m langes Streckensegment zur alten "Osterwede"-Anlage. Dringend benötigt wurde ein Ziehgleis, eine Szene mit "weitem Land" und ein Fotomodul. Dies alles bot das "Kilometer 41" genannte Ansatzstück, bis es nach dem Umzug auf dem "erstmal alles schluckenden Dachboden" verschwand.
In diesen Tagen schwanke ich nun hin und her, ob ich das Segment abräume und durch den Feuerkorb jage. Die Grasmatten, Bäume und Filigranbüsche könnten gut für Osterwede 2 genutzt werden. Doch was wäre wenn...? Was wäre, wenn man bedingt durch die derzeitige Weltlage auch einmal komischen Gedanken nachhängen würde und beim Blick auf das unnötig vollgestellte Fensterbrett des Homeoffices zu brüten beginnt?
Ich lasse mich noch ein wenig inspirieren, hole das Segment aber schon einmal herunter - alles unter den fragenden Blicken der Ehefrau, die das verstaubte Stück vom Dachboden entgegennehmen muss.


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Zur Lage der Nation | 30. April 2020
In diesen Tagen bekomme vielfach den „optischen Witz“ zugeschickt, Modellbahner hätten durch jahrelanges Training kein Problem mit #WirBleibenZuhause. Wir seien womöglich die einzigen Überlebenden dieser schwierigen Zeit.
Erquickt sich der gestandene Modelleisenbahner vielleicht tatsächlich an geschenkter Zeit an der heimischen Anlage, sollte man nicht versäumen, besonders jetzt an den uns versorgenden Fachhandel zu denken. Und ich möchte hiermit den Ruf des Chefredakteurs eines Modellbahn-Fachmagazins wiederholen, seinem örtlichen Modellbahnhändler einen – wenn auch maskierten und distanzierten – Besuch abzustatten. Vielleicht ist es dem ein oder anderen Modellbahner im Rahmen seiner persönlichen und finanziellen Mittel möglich, sich vorzeitig für ein Wunschmodell zu entscheiden und dem örtlichen Händler somit zu einer etwas sichereren Zukunft zu verhelfen. Ich denke mal, auch Impulsivkäufe sind in diesen Tagen erlaubt…
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42 Jahre in die Vergangenheit | 30. März 2020
In diesen Tagen jährt sich zum 42. Mal die BOE-Abschiedsfahrt der Bremer Eisenbahnfreunde. Im "Streifzug" habe ich den alten Bilderbeitrag des BOEF-Archives reaktiviert.
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#WirBleibenZuhause | 23. März 2020
Homeoffice hat verschiedene Vorteile. Einer davon ist z.B., dass man öfter von der heimischen Modellbahnanlage angelacht wird als sonst. Insofern legt man nach Feierabend öfter an selbiger Hand an. Das Schottern wurde also in den letzten Tagen abgeschlossen - hier ein Eindruck.
Und es geht in diesen Tagen weiter - die generelle Lage nötigt gradezu zum herrlichen Modellbahn-Basteln. Ich hoffe, Ihr alle seid gesund und munter und nutzt die Zeit ebenso.


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Frühlingserwachen | 06. März 2020
Ich habe mir fest vorgenommen, die neue Anlage grob durchgestaltet noch in diesem Frühling in Betrieb zu nehmen. Nach derzeitigem Stand/Motivation könnte es gut klappen. In den letzten Tagen habe ich dem Empfangsgebäude endlich sein „Bremervörde-Süd“-Dach verpasst. Es war einiges an Schleifarbeit von Nöten, aber schlussendlich hat alles gut gepasst. Die Firstpfannen – dank Info der Betriebsleitung des BW Mittelsmoor weiß ich nun auch, dass ich nach „Firstleisten“ hätte suchen müssen – verbergen den üblichen Pfusch.(„Ich messe 1,23cm – nehmen wir 2cm.“)
Der Bahnsteig wurde mit feinem Heki-Schotter überzogen. Er erhält noch eine zweite Schicht mit hellerem Kies.



Gefreut hatte ich mich auf das Schottern – ich weiß gar nicht warum. Nach zwei Abenden mit beiden Armen in Schotter, Sand und verdünntem Ponal, da könnte ich mal wieder was anderes machen. Neben dieser Erkenntnis gibt es noch zwei weitere Dinge zu sagen: Für den ganzen Gleisplan reichen 500g Schotter von Koemo (Typ R10 – Diabasschotter, leichte Rostpatina). Ich hatte böse Zweifel, als ich das faustgroße Tütchen in den Händen hielt. Der Schotter dunkelt nur leicht nach, was optisch bei meinen Anforderungen und Lichtverhältnissen entgegenkommt. Für das Gleis an der Kopf- und Seitenrampe griff ich auf „2006er Gnarrenburger Bahngelände“-Sand zurück, der ebenfalls für einen tollen Eindruck sorgt. Gegenüber der schlichten Umsetzung beim alten Osterwede werde ich hier später mehr Unkraut sprießen lassen.
Wie immer gibt es beinahe täglich Updates auf meinem Instagram-Account.


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Panne | 05. März 2020
Grade modellbahnerisch bin ich mit nur kurzen Zügen und das im Flachland unterwegs, weshalb ich keinen Wert auf Haftreifen bei Triebfahrzeugen lege. Alles, was Haftreifen bislang für mich getan haben, das ist die Gleisverschmutzung.
Wann immer ein solches Teil meint, es sei am Ende seiner Lebenszeit angekommen, wird es durch einen Radsatz ohne Haftreifen ersetzt. Aktuell passiert das bei mir an Rocos V80 und den Herkukes-Modellen aus dem selben Hause.


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Umstellung | 24. Februar 2020
Manchmal schaut man sich verschiedene Dinge au der Modellbahn an und stellt fest - nicht zufrieden. Das war ich jüngst mit der Position des Bahnhofsgebäudes. Es stand zu sehr an den Rand gedrängt, weshalb ich heute den Bahnhofsvorplatz aufgerissen und das Gebäude 5cm weiter zur Anlagenmitte gerückt habe. Das löst in meinen Augen zweierlei: der Bahnhof nimmt mehr am Geschehen teil und der planerisch viel zu groß geratene Platz zwischen späterem Landhandel und dem Güterschuppen wird kleiner, was der optischen Wirkung zu Gute kommt. In meinen Augen ebenso zufriedenstellend wird die neue Dachkonstruktion des Empfangsgebäudes, als auch die obligatorische Linde am Bahnhof. Letztere ist ein 20cm-Baum aus dem Faller-Premium-Sortiment. Sie wird noch mit der Airbrush verfeinert und mit Noch-Blättern versehen.
Von meinem alten Ansatzstück, das die Rangierlänge der alten Osterwede-Anlage vergrößerte wurde ein weiterer Weinert-Prellbock gewonnen und am Güterschuppen errichtet.


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Mehr Nahverkehr | 14. Februar 2020
Am Valentinstag traf - ganz selbstverliebt - für mich ein Roco-628.4 im BW Osterwede-Süd ein. Ich finde, der 628.2 aus dem Jahr 1994 braucht sich lackier- und formenbautechnisch absolut nicht verstecken. Lauftechnisch steckt er seinen 26 Jahre jüngeren Modell-Bruder analog tatsächlich noch in die Tasche.


Links Rocos 628.2 aus dem Jahre 1994, rechts ein aktueller 628.4 - frisch aus der Schachtel und noch nicht vollständig zugerüstet.
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Fahren | 26. Januar 2020
Nachdem die Rampe mit Kies versehen, die Gleise verrostet und gereinigt wurden, kam es zu ersten sonntäglichen Testfahrten. Herrlich!


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Coloration | 24. Januar 2020
Heute wurden die Fugen des Pflasters an der Ladestraße farblich behandelt, die Schwellen bekamen eine grün-graue Lasur aus der Airbrush und ich habe begonnen, die Schienenprofile zu streichen. Letzteres wird einiges an Zeit kosten - was soll's.


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Hm? | 23. Januar 2020
Da sitzt man nichts ahnend am Schreibtisch und denkt an nichts Böses, da läuft auf der neuen Anlage doch tatsächlich ein Güterzug ein. Gezogen von der zukünftigen Ortslok V261, die auch in ihrem zukünftigen Umfeld ein ganz anständiges Bild abgibt und mich daran erinnert, dass es langsam mal Zeit wird...


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Grund | 06. Januar 2020
In den letzten Tagen wurde an der Rampe weitergearbeitet. Es wurden die Abschlusssteine gesetzt und der Untergrund der Rampe und schlussendlich der gesamten Anlage einmal grundiert, damit bei der späteren Landschaftsgestaltung nichts mehr durchschimmert.
Das Bahnhofsgebäude ist leider immer noch im Rohbau und das neue Dach habe ich noch nicht angefangen.


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Homepage-Gefummel & andere Alt- und Neuigkeiten | 02. Januar 2020
Einmal im Jahr muss ich mich um meinen Server kümmern - also für Ordnung sorgen, den Müll runterbringen, feucht durchwischen usw. Das mache ich gerne sofort, denn dann ist das erledigt.
Was ist also passiert? Zunächst sind die 2019er Beträge wie üblich in das bekannte Archiv gewandert und werden in den kommenden Wochen von der Startseite verschwinden.
Dann findet der aufmerksame Betrachter eine Neuerung in der Menüleiste. Unter dem neuen Punkt "Streifzug" werde ich zukünftig ein paar eisenbahnige 1:1-Themen präsentieren, die mich in den letzten Jahren begleitet haben. Den Anfang macht die Niederweserbahn. Ich führte seit 2006 eine separate Homepage dafür, habe das ganze nun aber hier integriert. In Zukunft lege ich an dieser Stelle nach, denn ich könnte mir vorstellen, hier auch den ein oder anderen getätigten und mittlerweile verschollenen Foren-Beitrag zu reaktivieren. Bleibt gespannt!


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Frohes neues Jahr! | 01. Januar 2020
Auch wenn mich zuerst der Sommer, dann der Herbst und schlussendlich auch der Winter zu anderen Tätigkeiten, als dem "Modellbahning", genötigt hat, so möchte ich meinen treuen Lesern an dieser Stelle trotzdem ein frohes, neues, erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr wünschen! Morgen wird an dieser Stelle mal wieder aufgeräumt und ein wenig aktualisiert.
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