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Richtfest | 22. April 2012
Schlechtes Wetter draußen, gutes Wetter drinnen - Zeit, Richtfest zu feiern. Der Amelinghausen-Bausatz sieht schon langsam nach einem Bahnhofsgebäude aus. Dass hingegen das Aufkleben der einzelnen Dachziegelreihen soviel Zeit in Anspruch nehmen würde, das hätte ich nicht gedacht... Hochzufrieden bin ich allerdings schon mit der Farbe des Bausatzes. Ich dachte, hier müsste ich mit Puderfarben oder der Airbrush großartig nachhelfen, aber das ist meines Erachtens gar nicht notwendig. Vielleicht noch hier und da eine Handvoll Umwelteinflüsse und gut ist.
![]() Nun hoffe ich, dass MKB fix die fehlende Dachschalung der Überstände nachliefern kann und ich kann weitermachen. Die Ideenfindung für die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes ist momentan in vollem Gange - im Kopf bin ich schon fertig. Parallel überraschte mich der Mittelsmoorer Kollege aus dem NLEA mit einer interessanten Umgestaltungsmöglichkeit des Segments "Kilometer 41". War es einst als Fotosegment "Freie Strecke" angedacht und genutzt, könnte es den Spielspaß in Osterwede noch steigern, wenn man hier ein Anschlussgleis verbaut. Der Landwirt hat die Weide an der Dorfstraße eh noch nie benutzt und ich könnte mir hier eine Situation wie an der BOE vorstellen: die alte Holzverladestelle Eichholz (bei Gnarrenburg) würde mich schon reizen... Aber eins nach dem Anderen. nach oben Fortschritt | 20. April 2012 Der Bausatz von Amelinghausen nimmt langsam immer mehr Gestalt an - erste Stellproben an der Stelle des aktuellen Osterwede-Emfangsgebäudes machen Lust auf mehr! Ein wenig hadere ich noch mit der Gestaltung des Bahnhofsplatzes, der mir schon bei der damaligen Umsetzung nicht wirklich gut gefiel. Er gehört für mich in die Kategorie: "Nicht gut durchdacht - sieht auch so aus." Der Wendeplatz wurde zwar später mit einer Bushaltestelle und einer großen Linde gespickt, konnte mich dennoch nicht zu 100% überzeugen. Die Tatsache, dass das Amelinghausen-Gebäude, bestehend aus Güterschuppen, Emfangsgebäude und Anbau ein zusammenstehendes Ensemble darstellt, bedingt, dass alles etwas weiter in Richtung Anlagenmitte gerückt werden muss, wodurch der Bahnhofsvorplatz noch größer wird. Das könnte nun zum Vorteil werden, denn ich bin grade wieder über ein Stückchen H0m-Gleis gefallen. Was wäre, wenn ich den Platz so umbaue, dass er der bereits 2008 einmal angedachten Idee, sich Tarmstedt-Ost (WZTE - Klb. Br-T.) zum Vorbild zu nehmen, entspräche...? Die Zeit dafür ist zwar schon um, aber ich denke, ich werde schon mal die Linde fällen... nach oben Tag ein, Tag aus... | 23. März 2012 Endlich wird es draußen wieder etwas wärmer - für mich Grund genug, mit der Kamera an die Strecke zu pilgern. Was soll ich sagen? Glück muss man haben! Selbst auf der kleinen Anhöhe zwischen dem Osterweder Torfwerk und dem Bahnhofsgelände hörte man Lokführer Schlüter noch fluchen - der T171 mochte so früh noch nicht seinen Dienst antreten und wurde mit letzter Kraft aus den Deutz-Maschinen im Schuppen zur Reparatur versteckt.
![]() Da man bei den Kleinbahnen weder Verspätungen noch Zugausfälle kennt, rangierte man flott die Ersatzgarnitur, bestehend aus V282, PwG 952 und den VBs 822 und 825 zusammen um den ersten Zug des Tages zu bestreiten.
![]() Weniger hektisch beginnt der Tag für die Rotte, die sich mit der altgedienten V261 und dem Kran auf den Weg zur Streckenkontrolle macht, während aus Richtung Bergedorf der erste Zug des Tages in Form des T157 eintrifft. nach oben Frühjahrsputz | 26. Februar 2012 Meine Mobasammlung wird wiedermal kritisch gesichtet und soll um ein paar schöne Stücke erleichtert werden. Im Angebot steht deshalb der Regentalbahn-Triebwagen, den ich im August 2011 verfeinert habe (siehe Archiv 2011). Auch der Esslinger der HzL (just kein Foto zur Hand) soll auf lange Sicht wieder aus dem Bestand scheiden. Bei Interesse genügt eine Mail. nach oben Schon toll... | 16. Februar 2012 ...was in 3D alles möglich ist. Die Triebwagen bauen sich fast von ganz alleine, wenn man ein wenig Zeit investiert.
nach oben 3D | 29. Januar 2012 Schon lange begleitet mich die Idee, dass ich mich mal mit 3D-CAD beschäftigen zu sollte. Was passt da besser, als ein "endlich" verschneiter Sonntag am PC im warmen Büro, wenn man eigentlich vorhatte, sich um die Steuern zu kümmern? Meine letzte wirklichen CAD-Berührungspunkte hatte ich mit "AutoCAD 2000" - das Wissen darüber ist leider nur noch rudimentär hilfreich. Besser gesagt: gar nicht, wenn man in die dritte Dimension wechseln möchte. Nach vielen enttäuschenden und den Rechner zumüllenden Freeware-Programmen, habe ich mir Google Sketchup installiert (3D-Profis werden an dieser Stelle sicher müde lächeln) und ausprobiert. Nach einer Stunde fühle ich mich zumindest in den Grundfunktionen recht sicher. Mal schauen, was noch geht...
nach oben Grenzregion | 27. Januar 2012 Ein weiteres Fahrzeug auf meiner Dänemark-Wunschliste ist der dieselelektrische Triebwagen vom Typ 'MO', der - als Arbeitstier bekannt - in ganz Dänemark unterwegs war und als 'Nordpilen' sogar zwischen Frederikshavn und Hamburg-Altona verkehrte. In der Gegend um Tønder verkehrten die Triebwagen auch grenzüberschreitend, teilweise sogar mit deutschem Wagenmaterial. Für mich Grund genug, dem Heljan-Modell eine Chance zu geben! Vorgestern traf der schon vor geraumer Zeit georderte Triebwagen in Østerwede ein. Das Vorbild des Modells, der 'MO 1857', wurde 1954 bei Frichs unter der Nummer 523 gebaut und gehört damit zu einer Serie von 90 gebauten Exemplaren in dieser Reihe. Die zwei verbauten Frichs-Motoren stemmten 500PS auf zwei Achsen und brachten das Fahrzeug auf knapp 120 km/h. Der Wagen bot 37 Sitzplätze im kombinierten Fahrgast- und Güterraum. Er wurde 1955 in Århus in Betrieb genommen, 1983 ausgemustert und verschrottet. Ein reales Bild vom Triebwagen kann man sich hier oder dort machen. Lackierung und Gehäusegravur des 1:87-Modells sind einwandfrei. Die Innenbeleuchtung färbt die farblich schon sehr fein gestaltete Inneneinrichtung in nettes Licht. Der Antrieb hingegen klingt recht "robust" - er entwickelt ein leichtes Längsruckeln in eine Fahrtrichtung, wenn man die Geschwindigkeit langsam herunterregelt. Die Stromabnahme findet hauptsächlich im dreiachsigen Drehgestell statt, welches so trocken gelagert ist, dass immer ein leichtes "Kreischen" von dort zu vernehmen ist. Die Räder laufen überraschend rund, was bei anderen Produkten aus dieser Ecke nicht immer gegeben ist. Der Wagen wird in diesen Tagen eingefahren und gut abgeschmiert. Mal schauen, was sich dann noch an den Fahreigenschaften ändert. Der Zurüstbeutel beschränkt sich auf das Nötigste: Luftschläuche, Heizkupplung, Kupplungsattrappen, Übergangsbleche und Bügelkupplungen.
Von Østerwede aus wird der Triebwagen bis zum Eintreffen des bereits georderten CLS-Steuerwagens mit einem CLL-Personenwagen eingesetzt, im Grenzgebiet sogar mit einem DB-Silberling, wie hier Gunnar W. Christensen beweist. Dass sich die Grenzgänger nur auf bestimmte MO-Betriebsnummern beschränkten, die zudem noch mit einem Dreilicht-Spitzensignal ausgerüstet waren, vernachlässige ich ganz frech. nach oben Osterwede 21 | 16. Januar 2012 Beim Aufräumen fiel mir der im letzten Jahr angeschaffte Bausatz vom Bahnhof Amelinghausen in die Finger. Da das Gebäude in etwa dem Baustil vom Bahnhof Sittensen entspricht, erschien mir die Einlagerung damals sinnvoll… Gestern Nachmittag nun konnte ich es nicht mehr aushalten. Schnell waren die Skalpelle und notwendigen Klebstoffe für den Kartonbausatz zusammengesucht und der Bau konnte beginnen. Am späten Sonntag Abend waren Güterschuppen und Anbau komplett errichtet, das Empfangsgebäude im Rohbau. Zwischenfazit! Nach einschlägigen Erfahrungen mit diversen Kunststoff, Resin und Gips-Bausätzen, versuche ich mich hiermit nun am ersten Kartonbausatz. Bautechnisch ist er nicht besonders anspruchsvoll, aber man muss sehr genau mit dem Kleber arbeiten. Die einzeln mit Mauerwerk auszulegenden Fächer im Fachwerk kosten Nerven. Optisch macht das bislang Geschaffene aber schon jetzt was her! Warum heißt dieser Beitrag nun Osterwede 21? Ich habe festgestellt, dass der Bahnhofsbausatz von der Grundfläche und der Anordnung der Gebäude her fast perfekt an den Platz des jetzigen Osterwede-Bahnhofs passen würde. Sobald das Gebäude fertig ist, werde ich mal eine Stellprobe machen und überlegen, ob ich es dort errichte und im selben Zuge den Bahnhofsplatz umgestalte… Dann steht noch immer eine optische Pflege der Anlage auf dem Zettel, die ich damit gerne vorantreiben möchte. Schließlich ist das gute Stück nun im sechsten Jahr...
nach oben Erwischt! | 07. Januar 2012 Woran erkennt man, dass der Sohnemann heimlich an der Modellbahn war? An Gordon, Thomas und Henry zwischen Vaters Kisten... ;)
nach oben Aufräumen | 06. Januar 2012 Die 2011er Beiträge sind wieder mal ins Archiv (s.o.) gewandert. Viel Spaß beim Nachlesen. nach oben |
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