Osterwede - Der Modellbahnblog von Carsten Blanke. Tests - Bauberichte - Bautagebuch
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Schon toll... | 16. Februar 2012
...was in 3D alles möglich ist. Die Triebwagen bauen sich fast von ganz alleine, wenn man ein wenig Zeit investiert.

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3D | 29. Januar 2012
Schon lange begleitet mich die Idee, dass ich mich mal mit 3D-CAD beschäftigen zu sollte. Was passt da besser, als ein "endlich" verschneiter Sonntag am PC im warmen Büro, wenn man eigentlich vorhatte, sich um die Steuern zu kümmern?
Meine letzte wirklichen CAD-Berührungspunkte hatte ich mit "AutoCAD 2000" - das Wissen darüber ist leider nur noch rudimentär hilfreich. Besser gesagt: gar nicht, wenn man in die dritte Dimension wechseln möchte. Nach vielen enttäuschenden und den Rechner zumüllenden Freeware-Programmen, habe ich mir Google Sketchup installiert (3D-Profis werden an dieser Stelle sicher müde lächeln) und ausprobiert. Nach einer Stunde fühle ich mich zumindest in den Grundfunktionen recht sicher. Mal schauen, was noch geht...

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Grenzregion | 27. Januar 2012
Ein weiteres Fahrzeug auf meiner Dänemark-Wunschliste ist der dieselelektrische Triebwagen vom Typ 'MO', der - als Arbeitstier bekannt - in ganz Dänemark unterwegs war und als 'Nordpilen' sogar zwischen Frederikshavn und Hamburg-Altona verkehrte. In der Gegend um Tønder verkehrten die Triebwagen auch grenzüberschreitend, teilweise sogar mit deutschem Wagenmaterial.
Für mich Grund genug, dem Heljan-Modell eine Chance zu geben! Vorgestern traf der schon vor geraumer Zeit georderte Triebwagen in Østerwede ein.
Das Vorbild des Modells, der 'MO 1857', wurde 1954 bei Frichs unter der Nummer 523 gebaut und gehört damit zu einer Serie von 90 gebauten Exemplaren in dieser Reihe. Die zwei verbauten Frichs-Motoren stemmten 500PS auf zwei Achsen und brachten das Fahrzeug auf knapp 120 km/h. Der Wagen bot 37 Sitzplätze im kombinierten Fahrgast- und Güterraum. Er wurde 1955 in Århus in Betrieb genommen, 1983 ausgemustert und verschrottet. Ein reales Bild vom Triebwagen kann man sich hier oder dort machen.
Lackierung und Gehäusegravur des 1:87-Modells sind einwandfrei. Die Innenbeleuchtung färbt die farblich schon sehr fein gestaltete Inneneinrichtung in nettes Licht. Der Antrieb hingegen klingt recht "robust" - er entwickelt ein leichtes Längsruckeln in eine Fahrtrichtung, wenn man die Geschwindigkeit langsam herunterregelt. Die Stromabnahme findet hauptsächlich im dreiachsigen Drehgestell statt, welches so trocken gelagert ist, dass immer ein leichtes "Kreischen" von dort zu vernehmen ist. Die Räder laufen überraschend rund, was bei anderen Produkten aus dieser Ecke nicht immer gegeben ist. Der Wagen wird in diesen Tagen eingefahren und gut abgeschmiert. Mal schauen, was sich dann noch an den Fahreigenschaften ändert. Der Zurüstbeutel beschränkt sich auf das Nötigste: Luftschläuche, Heizkupplung, Kupplungsattrappen, Übergangsbleche und Bügelkupplungen.

     
Von Østerwede aus wird der Triebwagen bis zum Eintreffen des bereits georderten CLS-Steuerwagens mit einem CLL-Personenwagen eingesetzt, im Grenzgebiet sogar mit einem DB-Silberling, wie hier Gunnar W. Christensen beweist.
Dass sich die Grenzgänger nur auf bestimmte MO-Betriebsnummern beschränkten, die zudem noch mit einem Dreilicht-Spitzensignal ausgerüstet waren, vernachlässige ich ganz frech.
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Osterwede 21 | 16. Januar 2012
Beim Aufräumen fiel mir der im letzten Jahr angeschaffte Bausatz vom Bahnhof Amelinghausen in die Finger. Da das Gebäude in etwa dem Baustil vom Bahnhof Sittensen entspricht, erschien mir die Einlagerung damals sinnvoll…
Gestern Nachmittag nun konnte ich es nicht mehr aushalten. Schnell waren die Skalpelle und notwendigen Klebstoffe für den Kartonbausatz zusammengesucht und der Bau konnte beginnen. Am späten Sonntag Abend waren Güterschuppen und Anbau komplett errichtet, das Empfangsgebäude im Rohbau.
Zwischenfazit! Nach einschlägigen Erfahrungen mit diversen Kunststoff, Resin und Gips-Bausätzen, versuche ich mich hiermit nun am ersten Kartonbausatz. Bautechnisch ist er nicht besonders anspruchsvoll, aber man muss sehr genau mit dem Kleber arbeiten. Die einzeln mit Mauerwerk auszulegenden Fächer im Fachwerk kosten Nerven. Optisch macht das bislang Geschaffene aber schon jetzt was her!
Warum heißt dieser Beitrag nun Osterwede 21? Ich habe festgestellt, dass der Bahnhofsbausatz von der Grundfläche und der Anordnung der Gebäude her fast perfekt an den Platz des jetzigen Osterwede-Bahnhofs passen würde. Sobald das Gebäude fertig ist, werde ich mal eine Stellprobe machen und überlegen, ob ich es dort errichte und im selben Zuge den Bahnhofsplatz umgestalte… Dann steht noch immer eine optische Pflege der Anlage auf dem Zettel, die ich damit gerne vorantreiben möchte. Schließlich ist das gute Stück nun im sechsten Jahr...

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Erwischt! | 07. Januar 2012
Woran erkennt man, dass der Sohnemann heimlich an der Modellbahn war? An Gordon, Thomas und Henry zwischen Vaters Kisten... ;)

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Aufräumen | 06. Januar 2012
Die 2011er Beiträge sind wieder mal ins Archiv (s.o.) gewandert. Viel Spaß beim Nachlesen.
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(c) www.osterwede.de | 2012